2:0 im Kampf Mann gegen Maschine

Mit viel Motivation ging ich erneut ans Werk, nachdem das letzte Wochenende nicht viel Fortschritt brachte. Die fest sitzenden Kotis waren mir immer noch ein Dorn im Auge. Die Marschrichtung war also klar, obwohl ich eigentlich nur am Mopped schrauben wollte…

Ich machte mir also einen Plan, die Blechteile vom MG zu entfernen. Bis dahin hinderten mich noch jeweils drei Schrauben unter der A-Säule daran. Mit vielen kombinierten Verlängerungen für die 3/8-Zoll-Ratsch und Zugang via Handschuhfach bzw. Tankanzeigenloch ging ich schließlich nach über einer Stunde als Sieger aus dem Kampf Mann gegen Maschine hervor. 1:0! Ich bin fest davon überzeugt, dabei mit meinen höchst eleganten Verrenkungseinlagen rücklings unterm Armaturenbrett eine neue Kunstrichtung begründet zu haben, doch wieder mal schaute niemand zu. Pah!

Die nächste Hürde ließ in Form der Fahrertür nicht lange auf sich warten. Sie wurde wohl in der Vergangenheit des Öfteren zu weit geöffnet. Dies führt konstruktionsbedingt dazu, dass sich offenbar das Scharnier am Anschlagsgummi im Türrahmen weitet. An sich kein Problem, wenn man nicht gerade die Tür ausbauen will. Denn dann passt der verdeckte Teil des Scharniers nicht mehr durch den Schacht. Mit väterlicher Unterstützung, Hebeln, Hängen und Würgen stand es dann aber doch noch 2:0.

Nun war es ein Leichtes, noch die ganzen Metallzierleisten von Dach und Fensterrahmen zu entfernen (überall Rost, wo man ihn nicht erwartet). Mittlerweile füllt sich deshalb auch das Lager und ich werde wohl demnächst damit anfangen, erste Teile auf dem Scheunenboden auszulagern.

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