Das Cockpit ist raus

Einige Stunden am letzten Wochenende brachten die Möglichkeit mit sich, das Armaturenbrett aus dem B zu reißen. Die meisten Schrauben hatte ich schon vor langer Zeit entfernt. Über dem Tacho bzw. Drehzahlmesser gibt es aber zwei verflixte Muttern, die man ebenfalls lösen muss, um das Blechteil zu entfernen. Durch das Kabelgewirr hinter dem Cockpit und die ohnehin nicht gerade großzügigen Platzverhältnisse ist hier das Hantieren mit Werkzeug kein großer Spaß. Um nicht auch noch von der Hebebühne behindert zu werden, stellte ich Spencer deshalb um 180 Grad gedreht in die Werkstatt.

Dann geht’s los: Man liegt rücklings mit dem Kopf unter der Lenksäule im Fußraum und legt zunächst alle Werkzeuge irgendwo in Griffweite. Dann versucht man, die hierfür zu groß geratene LED-Lampe irgendwo unterzubringen, ohne dabei zu erblinden. Im Idealfall hat man dann sogar den Zielsektor beleuchtet. Wenn man es jetzt noch schafft, die Ratsche in Position zu bringen, bestehen gute Chancen, die beiden Mistschrauben zu lösen. Na ja, auch ich hab’s dann irgendwann geschafft. Wie so oft kommt nach dem Erfolgserlebnis dann aber noch die bittere Erkenntnis, dass man die Muttern ohne Tacho und Drehzahlmesser im Cockpit fast hätte von Hand lösen können. Beim nächsten Mal…

Nun ist der ganze Kram aus dem Innenraum entfernt und gibt den Blick auf das Kabelgewirr vollends frei. Es ist offenbar genug zu tun am langen Osterwochenende.

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Ein Gedanke zu “Das Cockpit ist raus

  1. Moin!
    Mit Spannung verfolge ich deine Arbeiten am MG!
    Sehr informativ und unterhaltsam geschrieben.

    Für solche Arbeiten, bei denen eine LED-Handlampe zu unhandlich ist verwende ich immer gerne eine LED-Stirnlampe. Die leuchtet automatisch da hin, wo man hin sieht und kann einen auch nicht blenden. Die Batterien halten bei den Dingern ewig und sie kosten (selbst mit anständiger Leuchtleistung) nur nen Appel und nen Ei. Wenn man eine nimmt, die auch noch eine rote LED integriert hat, kann man sogar nachts als Beifahrer Karte lesen, ohne den Fahrer zu blenden.

    Adieu
    Adrian

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