Dem Ende nah…

…ist nicht nur das Jahr, sondern auch endlich die Vorbereitung der Strahlteile. Ich bin erleichtert. Denn mit Listen, internen Nummern und den ganzen Teilen hantierend hat sich nun doch noch entschieden, welches Schicksal jedes Bauteil im Einzelnen erwartet. Viele Fahrwerksteile werden seidenmatt schwarz gepulvert, einige Sichtteile wie etwa die Luftfilterkästen werden hingegen glänzen dürfen. Darüber hinaus gehen eine Menge Dinge nur zum Glasperlen oder Strahlen und werden dann später lackiert.

Da ich mich nach wie vor mit der Option herumschlage, die schöne Frontline-Vorderachse einzubauen, habe ich vorab die Dreiecke der unteren Querlenkern pro forma mit einer dritten, mittigen Bohrung versehen, um dort ggf. die neuen AVO-Stoßdämpfer zu montieren. In jedem Fall wird das 20er Loch die Stabilität nicht beeinträchtigen – und ich habe die Sicherheit, dass das frisch gepulverte Teil im Falle der Frontline-Lösung nicht nachträglich angebohrt werden muss.

Ansonsten ging’s heute primär dem Motor an die Wäsche. Nach einem Gespräch mit Axel Schmutzler von Classic Wheels in der letzten Woche ist die Entscheidung für seinen Berliner Motorenbauer gefallen. Die Aachener Firma Ritterbecks, denen ich vor einiger Zeit einen Besuch abstattete, wirkte zwar auch sehr kompetent, doch kann ich von Berlin aus den Fortschritt am Motor in Aachen nur schlecht verfolgen. Und quasi vor meiner Haustür sitzt UMAP – Axels Empfehlung und Dienstleister. Diese Jungs werden also in Kürze den Rumpfmotor meines GTs überholen. Und deshalb griff ich mir heute alle dafür notwendigen Teile, reinigte sie nochmals und schmiss dann alles ins Auto.

Leider musste ich bei diesem Check feststellen, dass der Gummi der Riemenscheibe, die auf der Kurbelwelle sitzt, arg gealtert ist. Eine souveräne Dämpfung kann man davon wohl nicht mehr erwarten. Ein Neuteil kostet weit über 100 € und deshalb werde ich noch etwas mit einer Neubestellung warten. Das alte, morsche Ding wird ja zumindest beim Feinwuchten der Kurbelwelle noch als Platzhalter dienen können.

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3 Gedanken zu “Dem Ende nah…

  1. Hallo Sven, immer interessant deine Artikel zu lesen; vielleicht ein Kommentar meinerseits zur Frontline Vorderachse. Ich habe bei mir eine drin – passt alles wunderbar – in Verbindung mit der unteren Achsaufhängung in Negativsturz UND tieferen Federn (gibts ja) gibt es Probleme beim Ausfedern. Die obere Aufhängung des Achsschenkelbolzens schlägt um ca. 3mm am Stoßdämpfer an. Jetzt kann man sich fragen WANN passiert das, sei aber sicherheitshalber erwähnt. Ich habe das obere Auge auf der Rückseite etwas abgefräst (ca. 2mm). und eine kurze selbstsichernde Mutter montiert. Zur Sicherheit (fürn TÜV) habe ich kleine Anschlagsgummis montiert, sodaß er garnicht komplett ausfedern kann.
    Übrigens……..Frontline Händler sitzt in München (Millar Garages) Preise genauso teuer +/- wie in UK (ohne Fracht !!!!) und wenn Probleme auftauchen ein super Ansprechpartner und kulant. Konnte, durfte bzw. musste ich am eigenen Leib erfahren, da die Maßhaltigkeit des ersten Frontline Spoilers unter aller S*** war. Zurückgegeben – neuen bekommen – super Passform, „plug and play“ Allerdings solltest du ein bisschen Zeit mitnehmen, die allerallerschnellsten sind sie nicht, dafür hast du die Sicherheit jederzeit geholfen zu bekommen 😉
    Gerne kannst du mich bezüglich des Themas zurückmailen.
    Bis dahin wünsche ich ein gesundes neues und erfolgreiches 2012 mit viel MG Ersatzteilen
    Viele Grüße
    Joachim Strauß

  2. Hallo Sven,

    auch wenn ich meinen MG A 1600 gerade verkauft habe ( der 911er wartet schon…), schaue ich doch regelmäßig auf deine homepage. Echt super gemacht, das ist doch mindestens genau so viel Arbeit wie die eigentliche Restauration, oder ?!
    Ich wünsche dir für 2012 alles Gute und hoffe, dass dir dir Lust am Restaurieren nicht vergeht !

    Gruß
    Stefan

  3. @ joachim: danke für den tipp bzgl. des ausfederns. ich werde, wenn ich mich für die frontline-aufhängung entscheide, ganz sicher das ganze system einmal pro forma aufbauen, dann in allen bewegungen checken und ggf. nacharbeiten. bei mir ist ja sowieso alles ausienander, da sollte das einfach gehen…
    @ stefan: ein 911er ist – wie ich finde – ein adäquater mga-ersatz, also viel spaß damit! und was die „arbeit“ angeht: bloggen ist zeitintensiv, ja, doch es macht auch spaß und hilft gleichzeitig, das projekt konsequent zu dokumentieren. kann also nicht schaden…
    euch beiden und allen anderen hier GUTEN RUTSCH!!!
    auch 2012 wird geschraubt!!! 😉
    sven

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