Strahl- und Pulverteile Vol. 1

Gestern Mittag ging’s zu PTL. Vor rund einem Monat hatte ich dort die ersten Teile von Spencer zum Strahlen und Pulvern gebracht. Dabei handelte es sich vor allem um Fahrwerks- und Kleinteile aus dem Cockpit. Der Produktionschef sprach mit mir vorab einige Details durch, denn das angemessene Abkleben bzw. Verdecken von bestimmten Partien ist der Schlüssel zum Erfolg. Man will ja bspw. Gewinde, Lagerstellen oder Buchsen auch weiterhin maßhaltig nutzen. Und PTL hat in diesem Sinne ganze Arbeit geleistet.

So landeten die knapp 100 Teile gestern Abend zur Besichtigung formatfüllend auf dem Fußboden meines Wohnzimmers. Die beste Freundin von allen war hellauf begeistert, wie sich alle Leser sicher vorstellen können… Das Armaturenbrett und das Handschuhfach wurden in sogenannter Feinstruktur gepulvert, was den originalen Schrumpflack von MG perfekt imitiert, dabei aber haltbarer ist. Mit nur 30 % Glanz ist das Ganze auch matt genug, um später nicht zu blenden, wenn die Sonne ungünstig steht. Die ausgeräumte Hinterachse wurde an den Dichtflächen nur dezent gepulvert, um diese sauber zu lassen. Trotz einer teilweise recht dicken Schicht von Pulverfarbe ist sogar noch die in der Achse eingeschlagene Nummer sichtbar. Die Rostnarben im Fahrschemel sind dadurch aber kaum noch zu sehen. Ziel erreicht.

Neben unzähligen Kleinteilen, die ich teilweise gar nicht erst ausgepackt habe, wurde zum Beispiel auch die Abdeckung der Brems- und Kupplungspumpe gestrahlt und gepulvert. Und da diese später im Motorraum zu sehen sein wird, habe ich mich dort für Hochglanz (80 %) entschieden. Der Glanzgrad wird allein durch die Einbrenndauer des Pulvers im Ofen definiert, so dass man entsprechend flexibel ist. Und ich finde, das Ergebnis kann überzeugen.

Der nächste Schwung an Strahlteilen lässt noch etwas auf sich warten. Als nächstes Thema muss ein Profi oder ich mich zwangsläufig den Blecharbeiten an Spencers Karosserie widmen. Das wird lustig…

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Ein Gedanke zu “Strahl- und Pulverteile Vol. 1

  1. Gratulation für die lackierten Teile, sehen richtig gut aus, leider lässt uns der Winter nicht an unseren Autos arbeiten, bei mir sind es zwar keine – 5 aber bei 2 Grad + hält sich die Begeisterung in Grenzen, wenn ich die Gasheizung laufen lasse riecht es im ganzen Haus nach Abgasen. Nächste Woche soll es hier wärmer werden, hoffentlich.
    Was dein Betrag im MGDC: Blick über den Tellerrand kann ich dich nur ermutigen den größten Teil selbst zumachen, alles was später nicht sichtbar ist: z.b Unterboden, Schweller, unter den Kotflügel usw. Für den Rest würde ich mir einen Blechkünstler suchen der die Arbeiten nebenbei ausführt, dabei kannst du eine Menge lernen wenn du ein wenig handwerklich begabt bist. Professionelle Schweissgeräte gibt es gebraucht ohne dass die Geräte Schrott sind für kleinen Preis, ein bisschen üben unter Aufsicht und schweißen ist kein Hexenwerk mehr.
    Ich wollte vor ein paar Jahren eine Jaguar MK2 Karosserie in der Tschechei machen lassen, Adresse verlegt, der Chef erklärte mir er würde die Karosserie gerne machen aber preislich wäre eine Austausch-Karosserie wesentlich günstiger, dieses Projekt liegt im Moment auf Eis, erst mache ich den GT. Danke dem Mann heute och für die Info, eine MK2 Karosserie ist wesentlich komplizierter als eine GT
    Es ist sicher schwer sich für das Richtige zu entscheiden, aber eine fünf stellige Summe in eine Gt Karosserie zu investieren, dafür muss man lange arbeiten. Man muss später mit seiner Entscheidung leben können,
    Bis dann und viel Spass beim schrauben,
    Steini,
    PS. War im Dezember für 5 Tage in Berlin und habe die Ausstellung im Meilenwerk besichtigt, war begeistert

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