Achsschenkeldemontage

Um die Fahrwerksteile so langsam auf Vordermann zu bringen, habe ich die Achsschenkel komplett zerlegt. Dazu musste erst mal eine schlabbrige Schicht aus uraltem Öl und Straßenschmutz abgetragen werden. Eine ganz schöne Sauerei…

Wenn man sich dann näher mit den Teilen beschäftigt, erkennt man auch, warum um den Achsschenkelbolzen herum eine Feder gespannt ist. Das war mir bis jetzt völlig unklar. Schrauben bringt also wirkliche Erkenntnis mit sich – und das macht Laune! Die Buchsen im Achsschenkel ließen sich mit passenden Nüssen und einem ordentlichem Hammer herausschlagen. Danach konnte alles mit einer groben Drahtbürste als Bohrmaschinenaufsatz gereinigt werden.

Gescheitert bin ich jedoch daran, die verschlissene Buchse im unteren Auge des Achsschenkelbolzens zu entfernen. Mit einer Nuss, die ungefähr einen 21er Außendurchmesser hat, sollte das eigentlich klappen, doch offensichtlich sitzt die Buchse bombenfest und gibt im Zweifel gegenüber dem harten Metall der schlagenden Nuss nach. Dann produziert man mit jedem Schlag nur Schrott. Weiß einer der Mitleser vielleicht eine gute Option, dieses Teil angemessen zu entfernen?

Da die Zeit knapp war, konnte ich nur noch den vorab gestrahlten Winkel des Kühlkreislaufs lackieren, was mit dem goldfarbenen Anschluss sehr hübsch aussieht. So hatte der Tag zumindest in dieser Hinsicht einen positiven Ausgang – auch wenn die Achsschenkel noch nicht komplett zerlegt sind.

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5 Gedanken zu “Achsschenkeldemontage

  1. Hallo Sven ,
    wenn du die Achsschenkel schon soweit zerlegt hast, bau statt der Bronzeanlaufscheiben
    Nadellager ein und die Lenkung wird deutlich leichtgängiger.

    Achteckige Grüße
    Willi

  2. hey adrian,
    eine super konstruktion! das macht sinn und lässt sich offenbar mit wenig material und aufwand anfertigen. glücklicher weise habe ich aber auch noch eine gute hydraulikpresse in der werkstatt meines vaters zur hand. werde am wochenende mal sehen, was geht…
    danke für die inspiration!
    bye, sven

  3. Hallo Sven
    den äusseren Teil erwärmen, dann den inneren Teil mit Kühlspray behandeln vielleicht?
    grussvonfelix aus der CH (fahre einen 66’er MGB GT tartanred mit Erstlack)

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