Ready for Take Off

Im Sinne eines baldigen Transports zum nächstgelegenen Schweißgerät ist Spencer nun bereit, Huckepack genommen zu werden. Denn alle Teile sind jetzt beieinander und der Transporter lässt quasi schon den Motor warmlaufen. Was war für diesen Schritt noch nötig?

Zunächst einmal kam zuletzt passende Ware, um die Seitentüren in korrekte Position zu bringen. Ich hatte das vor einiger Zeit nur dilettantisch getan, um die Dinger überhaupt am Auto zu behalten. Jetzt ist, nach Austausch bzw. Aufbereitung der alten Gewindeblöcke und mit nagelneuen Schrauben, alles auch korrekt in Position gebracht. Die Hoffnung, das Ensemble mit passenden Edelstahlschrauben zu versehen, ist leider in Ermangelung entsprechender Hardware gescheitert.

Dass zum Montieren der Türen das Nachschneiden einiger Gewinde in den Halteplatten nötig war und deren Fixierung in der A-Säule (mit Klebeband als Verlängerung) russischem Roulette ähnelt, sei hier nur eine Randnotiz – denn es ist ja vollbracht. Natürlich wird alles nach dem Schweißen nochmal demontiert – unter anderem auch, um die zwei recycelten Scharniere ordentlich zu entlacken und an der Fahrerseite einen abgebrochenen Bolzen einzuschweißen. Das wird aber…

Um die Türen auch richtig schließen zu können habe ich dann die provisorisch montierten vorderen Kotflügel nochmal abgebaut. Denn die Passung zwischen beiden Teilen war links wie rechts noch nicht wirklich gut. Zwar ist auch damit noch keine finale Arbeit geleistet, doch mein Karosseriebauer wird sich zumindest Zugang zum Fahrzeuginnenraum verschaffen können. Gleiches geschah mit Motor- bzw. Kofferraumhaube.

Letztlich konnte ich dann die neuen Karosseriebleche im Innenraum festzurren, so dass die ganze Fuhre in den nächsten Tagen ihren Weg zu Paul Ehm finden wird. Dann herrscht erst einmal gähnende Leere in der Werkstatt, was es mir wiederum ermöglicht, die anderen Baustellen ein wenig besser angehen zu können. Ich freu mich schon drauf!

Weiterhin berichtenswert waren zwei Besuche – einer spontan, der andere erwartet: Stefan, der hier im Blog fleißig mitliest und unter anderem ein gummiertes B-Cabriolet sein Eigen nennt, kam spontan mit seiner „zweiten Liebe“, einem 1961er Rover vorbeigeschneit und stattete Spencer und mir einen kleinen Besuch ab. Hilfreich dabei war sicher, dass ich bei meiner Anwesenheit in der Werkstatt immer den Union Jack an der Straße hisse, so dass Freunde und Bekannte wissen, dass ich hinter der Backsteinmauer zu finden bin. Funktioniert…

Stefan und seine Frau genossen offenbar eine sehr entspannte und stilsichere Ausfahrt mit ihrer alten „Tante“ – einem soliden Wagen, der durch sein barockes Äußeres und ein urenglisches Interieur verzückt. Der zweite Besucher kam hingegen auf vier Pfoten und seine Anwesenheit beim Schrauben ist mittlerweile obligatorisch. Denn der Nachbarshund – vor wenigen Monaten noch ein Welpe, nun schon ein halbes Pferd – wohnt in seinem Zwinger quasi direkt neben meiner Werkstatt. Seine nicht unwesentliche Größe ermöglicht ihm, mir ganz entspannt über den hohen Fenstersims beim Basteln zuzuschauen. Der Vollständigkeit halber musste das mal erwähnt und dokumentiert werden.

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