Ordnung muss sein

Da Spencer nun erst mal weg ist, habe ich gestern die Zeit und den Raum genutzt, um die Werkstatt mitsamt Einrichtung mal wieder auf Vordermann zu bringen. In den letzten Monaten wurde – wider meines eigenen Anspruchs – nämlich nur geschraubt und nicht auch noch aufgeräumt. Außerdem fanden sich über die Zeit diverse Dinge an, die ich eigentlich nicht in der Werkstatt brauche.

Grundsätzlich habe ich es lange so gehandhabt, dass am Ende des Tages das Werkzeug gereinigt und alles zurück an seinen eigentlichen Platz gelegt wird. Wenn man das nicht mit Konsequenz macht, dann sucht man schnell mal vergeblich die 8er Nuss in all dem Kram und verschmutzt dazu auch noch Neuteile mit dreckigem Werkzeug. Als großer Freund der Übersichtlichkeit konnte ich also gestern endlich wieder Klarschiff machen.

Zunächst habe ich den ganzen unwichtigen Kram aus meinem kleinen Lager aussortiert (Altöl, Motorradständer, Heizung, diverse Kartons, Holz…). Die etwa 5 Quadratmeter bieten nämlich schon den alten Teilen nicht genügend Platz. Und da ich beim spottbilligen Kauf der „Testreifen“ für die Speichenfelgen auch noch einen Reifenständer erworben hatte, wurde dieser wieder zum Leben erweckt. Nun sieht’s immer noch nach wenig Platz aus (stimmt!), aber man findet wieder alles und bricht sich beim Stolpern über den Teilen nicht die Gräten.

Eine ausgemusterte Schreibtischlampe ergänzte dann meine Motorwerkbank. Nicht, weil es dort zwingend dunkel ist, sondern weil sie halt übrig und zum Wegschmeißen zu schade wir. In den kommenden Wintertagen wird das sicher nicht von Nachteil sein. Ach ja – eines der Bilder zeigt mein neues Körner-, Meißel- und Splinttreiber Set, welches widersinniger Weise auch am Ende – dort wo man draufkloppt – dick lackiert ist. Die Farbe ist natürlich sofort nach Feindberührung abgeplatzt und bröckelt in alle Himmelsrichtungen…

Wie auch immer. Nach fünfstündigem Treiben und dem Sortieren bzw. Ausmustern der Chemie sah das Ganze wieder recht passabel aus, auch wenn in einem so alten Gebäude wie dem früheren Kuhstall keine klinische Reinheit zu erwarten ist. Bei in Sand gelegtem Fußboden, einem undichten Holztor und Kreidefarbe an der Wand staubt es von ganz allein.

Da nun alles wieder höchst motivierend aussah, wollte ich die Garage natürlich nicht ohne gute Tat verlassen. In der Eile fanden sich noch Teile – konkret: die Federanschläge der Vorderachse – welche lackiert werden mussten. Gesagt, getan, alles gut, ab nach Hause…

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