Ich seh Sterne

Nein, nicht viele, aber einen! Denn was sich gestern Abend hinter dem Holztor meiner Werkstatt verbarg, war nicht die erwartete gähnende Leere, sondern der W123 eines guten Freundes, ein früher 230 E (gekauft aus Erstbesitz eines 99jährigen – kein Witz!). Mein Vater hatte ihn dort spontan zwischengeparkt, weil der Benz darauf wartet, in Kürze das H-Kennzeichen zu erlangen. Mir wurde dann erst mal bewusst, wie klein Spencer im Vergleich zum alten Stuttgarter ist, weil der Platz echt eng wurde.

Der Abend stand jedoch ganz im Zeichen der MG-Vorderachse. Im MGDC-Forum hatte ich mich zum korrekten Einbau der vorderen Radlager erkundigt, nachdem ich beim ersten Versuch nicht recht voran gekommen war. Besonders ein Filmchen von John Twist, den der ein oder andere MG-Nerd sicher von Youtube kennen wird, war hilfreich. Dank W-LAN und Handy konnte ich das Video ganz entspannt auf der Werkbank verfolgen.

Mit Youtube, einer eigenen Skizze und den vorhandenen ging’s flott voran. Die Lager habe ich mit ordentlichem Fett versehen, so dass nach kurzer Zeit bereits die letzte Schraube auf der Radnabe festgezogen und der Splint zu Sicherung eingeschlagen werden konnte. Dann wurde der Achsschenkel mit der kompletten Radnabe verheiratet. Oben drauf kam die Anlaufscheibe mit Kegelrollenlager, welche die Lenkkräfte ein wenig vermindern soll. Das wird man sehen…

Als bekennender Fan der Splintsicherung habe ich den Bolzen im oberen Querlenker axial angebohrt, um dort einen Dauersplint sicher zu platzieren. Sicherungsdraht wird ihn dann zusätzlich final schützen. Der Achsschenkelbolzen erhielt oben ein entsprechendes Loch, um die schöne Kronenmutter ebenfalls mit einem Dauersplint zu huldigen. In Anbetracht der Höhe des Gewindes kam bis jetzt nur ein sehr großes Exemplar in Frage, was ich aber durch Kürzen des Bolzens noch ändern werde.

Eine Seite der Vorderachse war damit recht schnell fertig. Der gegenüberliegenden Seite, den Federn und der Komplettierung der Vorderachse werde ich mich spätestens in der übernächsten Woche widmen. Dann ist Schrauberurlaub!

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