Fundamental

Im Drehbankprojekt gefangen bleiben die letzten Vorhaben an Spencers Fahrwerk derzeit leider zweitrangig. Denn das Chaos in der Garage muss erst einmal behoben werden, um wieder arbeitsfähig zu sein und Platz zu schaffen. Ich griff daher zuletzt nicht zum Maulschlüssel, sondern zum Spaten, um den Mini-Krater für das Drehbank-Fundament auszuheben. Ein etwa 35 cm tiefes Loch im märkischen Sand sollte ausreichen, um dem Ding genügend Stabilität zu verleihen.

Im Baumarkt erwarb ich 320 kg Zementmörtel, die meinem kleinen Ford Fiesta ganz schön zusetzten. So sieht also eine Tieferlegung von 80 mm aus… Wie auch immer, ich hab es bis in die Werkstatt geschafft, das Zeug angerührt und mit groben Bruchsteinen vermengt. Die Menge reichte genau aus, um etwa auf ebenerdigem Niveau eine weitgehend plane und vor allem waagerechte Oberfläche zu schaffen. Jetzt kann die Drehbank – nach dem Aushärten, versteht sich – positioniert und mit den schon vorhandenen 12er Metalldübeln verschraubt werden.

Die Drehbank selbst erstrahlt unterdessen zumindest teilweise in neuem Glanz. Denn unter der 40 Jahre alten Schicht aus Öl und Dreck liegt doch tatsächlich eine noch ganz ordentliche Lackschicht im trendigsten Farbton der Saison. Denn Maschinengrau ist das neue Schwarz! Mit Zahnbürste sowie Bremsen- und einem Industriereiniger ging ich dem Schmutz zu Leibe, doch die Menge reichte nicht aus, um die Maschine komplett zu putzen. Es muss also erst mal chemischer Nachschub her. The Show must go on…

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