Quarterlights renovieren Vol. 2

Gruselig: Das letzte Mal habe ich Anfang Mai wirklich etwas für Spencer getan. Danach hielten mich mein maroder Benz, die Guzzi, diverse private „Späße“, ein wenig Arbeit und natürlich auch das Hin & Her mit Spencers sterblichen Überresten beschäftigt. Nun ist ein Großteil dessen sortiert – und ich kann mich langsam wieder den offenen Punkten widmen, die beim Restaurieren so viel Spaß machen: Schöne, „neue“ Teile zusammenbauen!

Zuvor aber wollte ich eine ganz andere Dauerbaustelle abschließen: Die Dämmung meiner Werkstatt-Türen war schon seit einigen Zeit marode. Die Dachpappe hielt nicht einmal drei Jahre, wurde spröde und hässlich. Ich habe den ganzen Quatsch schließlich wieder abgerissen, neu Maß genommen und mir aus dünnen Spanplatten passende Stücke zurechtgesägt. Das Ergebnis ist für die ohnehin nicht richtig abdichtende Tür völlig ausreichend, stahl mir unterm Strich aber fünf Stunden wertvoller Schrauber-Meditations-Zeit.

So kam´s, dass ich erst am Nachmittag zur wirklichen „Arbeit“ kam: Dem Neuaufbau der Quarterlights! Der erste Anlauf im April war schon ganz gut, doch nun galt es, die Dichtungen und ein paar Schrauben entsprechend anzupassen. Den Fenstergummi selbst habe ich mit einem einfachen Plastikspachtel in Position bringen können, doch trotz aller Versuche und Überlegungen klafft nun am oberen Scharnier des Ausstellfensters ein recht großer Schlitz, von dem ich schon jetzt weiß, dass er Spencer später bei Regen fluten wird. Ob das so sein soll, muss ich noch klären – und ggf. eine Lösung für das Problem finden. Hat jemand eine Idee…?

Weiter ging´s mit den kleinen Schrauben der Ausstellfenster. Das originale Arrangement hatte ich im Februar 2012 fotografisch dokumentiert und konnte die Bilder auf dem iPad nun zur Hilfe nehmen, um wieder alles zusammenzubauen – mit neuen Edelstahlschrauben, versteht sich. Ich schnitt ein paar Gewinde nach und passte die Normschrauben im Sinne eines cleanen Looks an: Die Bolzen wurden wenn nötig gekürzt, deren Köpfe mit der Standbohrmaschine und einer Handfeile verkleinert, abgerundet und schließlich mit 600er und 1.000er Papier auf Hochglanz poliert. Auf einem Bild kann man recht gut den Vorher-Nachher-Effekt betrachten.

So war nach einem produktiven Tag nicht nur das Tor wieder hübsch, sondern auch das linke Quarterlight fast fertig. Es fehlt jetzt nur noch die Tönung des Glases, um dieses dann final in Position zu bringen. Der Weg zum Folienspezi ist quasi schon geplant…

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