Ganz oder gar nicht

Irgendwann muss es ja mal raus: Ich lass es sein! Schluss. Aus. Vorbei.

Nein, natürlich werde ich das mittlerweile über vier Jahre andauernde Hyperhobby Spencer und dessen schwanenhafte Verwandlung nicht aufgeben. Doch einige Dinge haben sich über die letzten Monate in meinem Kopf gewandelt. Der Fahrplan sieht jetzt anders aus und viele Ideen werde ich wohl völlig über den Haufen werfen. Ich will Euch gern davon berichten.

Den Stein ins Rollen brachte ein Besuch bei Classic Wheels, irgendwann im Oktober 2014. Ich war dort, um mir den Fortschritt an Spencers Karosserie anzusehen. (Im Übrigen: Ja, es geht gut voran, mehr in Kürze…) Viel wichtiger als die Begutachtung des aktuellen Stands wurden bei dieser Stippvisite jedoch zwei andere Faktoren: Zum einen standen wieder mal ein paar verdammt schöne, dezent aufgebaute und trotzdem krass performante MGB GT V8 auf Axels Hof. Zum anderen sprach ich mit ihm über meine Investitionen (fragt nicht…!) und den Wiederverkaufswert eines sehr guten GTs (fragt bloß nicht…!).

Kurzum: Wenn Spencer mit dem bisherigen Vorhaben fertig würde, wäre er auf dem Markt nicht mal die Hälfte meiner Investition Wert. Viel besser als neu, jedoch nicht 100%ig original (was mir wiederum egal ist). Und er wäre immer noch einer unter vielen. Mit rund 120 echten PS aus dem flottgemachten B-Series-Antrieb mitsamt schlankem T9-Getriebe hätte man sicher viel Spaß, doch selbst der kleine Ford Fiesta Dreizylinder vor der Haustür, meine kleine blaue Knallbüchse für den schnöden Alltag, hat mittlerweile mehr Dampf und damit ein ähnliches Leistungsgewicht wie ein gesunder GT.

Jaja, Leistung ist nicht alles. Blablabla. Doch wer die oberen Gedanken, meine Ignoranz gegenüber dogmatischen Oroginalitätsfetischisten sowie A und B zusammenzählen kann weiß, worauf das jetzt hinausläuft. VAU. ACHT. Genau!

Der GT mit dem Dreifünfer-Motor von Buick/Rover ist ein bekannt guter, tourensportlicher Klassiker. Original und gut erhalten fast schon selten. Und gerade in V8-Homelands wie den USA oder Australien sehr beliebt und oft (tlw. recht fragwürdig) kopiert. Ich habe nun vor, nach langer Überlegung meine eigene Vorstellung eines GT V8 mit Hilfe von Classic Wheels – anerkanntermaßen Meister auf diesem Gebiet – umzusetzen. Wenn denn alles klappt…

Ich sehe Spencer vor meinem geistigen Auge: Wie geplant etwas tiefer, etwas breiter, mit kleinsten Retuschen am Aufbau und vielen Verbesserungen, die nur Kennern ins Auge fallen (etwa ein anderer Kühlergrill oder der verlegte Tankdeckel). Alles in allem aber ein authentischer GT im Oldie-Dress, nur etwas flotter angezogen.

All das ginge auch mit vier Zylindern. Doch in meiner Spezifikation wäre der Motor schon recht nah am straßentauglichen Limit. In V8-Trim; kein proletenhafter Schreihals, sondern starker Gentleman; böten sich hingegen gleich mehrere Vorteile:

  • Durch den Umbau wird der Wagen für neue Märkte interessant, kann also im Notfall einen besseren Verkaufspreis erzielen (Gott bewahre! Doch man weiß ja nie, wozu einen das Leben nötigt…).
  • Der V8 ist wie man weiß sogar minimal leichter als der Grauguss-1800er.
  • Die Verfügbarkeit von Teilen ist recht gut.
  • Der große Motor ist erstaunlich effizient, hinsichtlich Verbrauch fast vergleichbar mit dem Vierzylinder.
  • Mit V8 wird der Gran Turismo seinem Namen auch in der heutigen Zeit wieder gerecht – ein wichtiger Punkt für mich. Schließlich soll Spencer mal als besonderer Flucht- und Reisewagen dienen; England, Alpen, Italien und dergleichen…
  • Der V8 ist in Sachen Klang einfach nicht zu schlagen.
  • Die Leistung kann ohne allzu großen Aufwand gegenüber dem Vierzylinder verdoppelt werden, und zwar laufleistungssicher. Wer wird da nicht schwach…?
  • Bei Classic Wheels wäre all das H-tauglich. Wirklich.
  • Die schon jetzt krankhaft hohen Investitionen sind beim V8 sicher nochmal höher (ich erwarte ~20%), doch machen sie den Bock nun auch nicht mehr fett, wie man zu sagen pflegt. Und Zeit spielt mittlerweile auch keine Rolle mehr…
  • Außerdem: Aktuell wäre der Umbau perfekt in den Workflow (Blecharbeiten) zu integrieren – und Classic Wheels als Partner stünde unmittelbar in Berlin mit satter Kompetenz bereit, um mich zu unterstützen.

Ich habe mir daher passende Lektüre besorgt (How to give your MGB V8 Power bei iTunes), intensiv in Foren (British V8, MGEXP, MG Cars etc.) recherchiert und – das passiert mir leider immer wieder – unkontrolliert und völlig vernunftbefreit im Internet ein paar Schnellschuss-Schnäppchen erlegt. Ganz konkret: Ein angeblich gut erhaltenes LT77-Getriebe aus einem TVR 400, also bereits in verstärkter Version. Und weil man mit Getriebe, aber ohne Motor nicht so richtig vom Fleck kommt, ist vorgestern auch gleich noch die Bestellung eines Motors via Ebay Kleinanzeigen aus meinem Postfach geflattert. Corpus Delicti: Der Antrieb eines Range Rover II, vier Liter, Anfang 90er, Einspritzer (das Geraffel muss natürlich weg), sog. „Crossbolt“, 145.000 auf der Uhr, inkl. diverser Anbauteile. Der Motor kostete mich erschreckend günstige 275 €. Nicht zuzuschlagen wäre schlicht blöd gewesen. Das Ding bringt mit etwas Feintuning sicher 220 bis 250 PS auf die Räder. Und ist, wenn alle Stränge reißen, in jedem Fall guter Schrottwert.

Ausreden gibt’s also keine mehr, daher auch das heutige Outing…

Jetzt werdet ihr Euch fragen: Wozu dann all der vergebene Aufwand mit meinem Vierzylinder? Was ist mit dem T9-Getriebe plus Adapterkit? Wohin mit dem tollen Edelstahl-Auspuff mitsamt Fächerkrümmer? Wird das an sich fertige Fahrwerk dem Umbau standhalten? Muss der Fahrschemel dann nicht umgebaut oder gar getauscht werden. Halten die Speichenfelgen dem Drehmoment stand? Muss das Differential nun nochmal demontiert werden (Sperre…). Und ist ein MGB GT Mk. I wie Spencer mit dem engen Getriebetunnel des frühen 3-Synchro-Getriebes nicht sowieso die denkbar schlechteste Option für einen solchen Umbau? Jaja, korrekt! 😦

Das alles sind Gedanken, die mich auch herumtreiben. Doch Probleme sind da, um gelöst zu werden – ich bin mehr denn je Optimist. Am Wochenende hole ich auf jeden Fall das Getriebe in der Nähe von Kassel ab. Und der blind gekaufte Motor sollte per Palette ebenfalls bald eintrudeln. Ich bin echt gespannt…!

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22 Gedanken zu “Ganz oder gar nicht

  1. Na auf den Zustand des Landrover-Motors bin ich mal gespannt… 🙂

    Ansonsten habe ich ja auch meinen V8 – allerdings „umgebauter“ 74er WerksV8.

    Viel Spaß mit deinem Projekt.

  2. Klasse Idee!

    Ich habe mich sowieso gefragt, warum du so viel Geld in einen Allerwelts-Vierzylinder versenken möchtest.

    Viel Erfolg dabei und natürlich Spaß am Fahren…

    LG Kai

  3. Tja, lange habe ich darüber nachgedacht. Und genauso lang hielten mich überzeugte Vierzylinder-Fans von einer konsequenten Entscheidung ab. Doch ich mag V8-Motoren, gerade in kleinen, leichten Autos sehr. Und abgesehen von Aufwand/Kosten und Originalität spricht nichts wirklich dagegen. Manchmal dauert´s halt einfach… 😉

    Cheers – Sven

  4. Moien,Super Idee, mir wurde während meiner Restauration meines 4 Zylinder, im Moment fertig geschweißt, gesandstrahlt und grundiert, ein originellem Werks V8 mit Webastoo Sunroof angeboten, Besitzer verstarb vor 12 Jahren und die Ehefrau wollte sich von dem V8 trennen, der Wagen stand 12 Jahre trocken, Ich kaufte den V8 ziemlich blind, lies in während einem Jahr unberührt bis ich einen V8 hörte und fahren durfte. Von da an gab es kein Halten mehr, 4 Zylinder in die Ecke, V8 auf die Hebebühne und vorbereitet für den TÜV, Kurzum, seit August 2014 erfreue ich mich dem Sound und der Leistungsentfaltung des V8, bin im Moment dabei kleinere Reparaturen durch zuführen für die nächste Ausfahrt im Frühjahr, ich will den V8 nicht mehr missen und verspüre im Moment absolut keine Lust am 4 Zylinder weiter zu arbeiten, verkaufen kann ich ihn auch nicht, zu viel Geld investiert. Wünsche dir viel Glück bei der Verwirklichung deines V8, du wirst es sicher nicht bereuen 

  5. Ich kann dich gut verstehen, Sven…so ein V8 ist eine tolle Sache, auch ich hadere immer wieder. Glücklicherweise bin ich mir absolut sicher dass meine tartanrote Zeitkapsel ein 67’er B GT Mk.1 in absolutem ungeschweissten Originalzustand mit wunderschöner Patina niemals angerührt werden wird in bautechnischer Hinsicht, obwohl ich gerade dies eigentlich gerne mache grundsätzlich. Aber die vorhandene Aura verbietet solche Gedanken von selbst. Im Gegenteil, ich bin absolut happy dass ich ein solches Exemplar ergattern konnte. (wo sieht man noch einen unrestaurierten MG B im Erstlack in Auslieferungsspezifikation…?)
    Meine V8- spezifischen Gedanken sollen aber dennoch nicht unbeachtet bleiben. Und ich weiss seit meinem vorletztjährigen Kuba- Aufenthalt auch wie: in Form eines End-vierziger US- Kombi’s, möglichst in unberührtem, durchaus angerosteten Originallack, durchaus die eine oder andere Macke, technisch aber topfit. Durchgehende Sitzbank und Automatik sind natürlich Pflicht. Das Ding soll natürlich auch 4 Personen beschleunigen können, und in der heutigen Zeit wo man einen MG B artgerecht über die Landstrassen scheuchen wollen würde, dies aber aufgrund des in den alltäglichen Komfortkapseln dahinschleichenden Massenverkehrs schlichtweg immer wie weniger möglich ist, ist so ein lässiger Cruiser eine perfekte Alternative wie ich finde. Irgendwann werde ich zuschlagen, aber natürlich weiterhin auch in Zukunft hier mitlesen… good luck 🙂 Felix

  6. Hi Felix,
    ich habe bei FB den Bau Deiner Garage beobachtet und war tief beeindruckt. Ein Paradies! Ich kann mir gut vorstellen, dass dort neben dem wunderschönen B noch ein anderer V8-Schlitten reinpasst – also viel Glück auf der Suche nach diesem Traumwagen…!
    Bye! Sven

  7. *LIKE*….. deine Entscheidung ist wahrscheinlich ein Nagel mehr für mein nächstes Projekt. Ich hoffe in zukunft etwas mehr zu lesen über das Projekt. z.B. wie willst du den Motor befeuern ? Standard Ansaugspinnen werden vermutlich nicht passen ? Machst du eine Sebring Replica draus ?

  8. Hi Tom,
    geplant ist bislang, den Rohbau des Wagens nicht weiter aufzublasen, eine Sebring-Replica wird es also nicht. Ich werde aber womöglich nochmal andere Räder besorgen oder die Stoßstangen ohne Overrider montieren – einiges wird sich also noch entwickeln.
    Der Motor (kommt wohl Mittwoch!) wird dann seiner Einspritzung beraubt und mit Offenhauser-Spinne o. ä. aufgehübscht, so der aktuelle Stand…
    Ich werde gaaanz sicher berichten. 😉
    Bye! Sven

  9. Hi Sven,

    auch wenn ich hier gegen den Rest der Welt stehe, meine ich Dir sagen zu müssen, tu es bitte nicht …. !!! Weihnachten 2009 habe ich nach dem Diebstahl meines geliebten 75iger Gummi GT mit dem Gedanken gespielt Deinen damals angebotenen Spencer zu kaufen und habe mich letztendlich für einer 68er GT in Maroon aud GB entschieden.

    Vier Jahre lang habe ich mitgefiebert und intensiv Deinen Blog verfolgt und mich immer wieder über Deine Stringens gefreut, heimlich sogar bewundert. So sollte Spencer quasi postfrisch mit gewaltigem Einsatz wieder auferstehen, als gerettetes Zeitdokument ! Und was willst Du jetzt ? Zurechtargumentieren kann ich auch….

    Du verweigerst 5 Min vor 12 wie ein kapriziöses Turnierpferd vor dem Ochser und rennst dem Zeitgeist ( Ballern ) hinterher. Du opferst den ganzen Weg und Deine Ideologie.Gewiss ist V8 Fahren ist auch schön, aber nicht alles. Ich hatte in 2013 auch einen 1976iger Werks V8 und bin damit gut 3000 KM unterwegs gewesen.

    Doch dann bemerkte ich, dass ich genau das opferte, was mich eigentlich zum Oldtimer Fahren gebracht hat, die MUßE……. Kaum saß ich im V8 war ich schon „nervös“ auch jedesmal die gesuchte Befriedigung zu finden, wollte den Sound hören, und allen Anderen bei jeder Gelegenheit zeigen wie super so ein V8 geht und in der Eifel auch mal Porsche versägen ( mein V8 war 20% kürzer untersetzt), aber auch die Menge der ungewollten Fotos nahm drastisch zu.

    Doch langsam ist ein 4-Zyl. auch nicht , kann ich Dir nach 100 T KM BGT verklickern. Meine beste Runde auf der Nordschleife 2006 hinter Andreas Pichler her war 10:45 !

    Mein Rat an Dich , mach Spencer unbedingt so als 4-Zyl.fertig ( denn1967 Modelle vermehren sich nicht mehr ) , oder motte ihn einfach vorübergend ein………

    Dann kauf Dir aus GB eine fahrbereite V8 Schüssel und sammle Fahrpraxis damit und dann erst entscheidest Du in einem Jahr, nach viel Sound & Ballerei welches Auto Du zuerst fertig stellen möchtest ?

    Schnell fahren kannst Du auch auf Deinen Motorrädern. Sorry – just my 5 Cent

    Herzliche Grüße , Axel

  10. gut geschrieben und bringt das ganze dilemma perfekt auf den Punkt (mit Lösung was idr. selten ist ..).
    Bei Sven startet gerade das Kopfkarusell gerade wieder von vorne *g*.
    … mal ne frage an Axel, …
    Das mit dem ‚holen eines MG in GB‘ hört sich so problemlos an, macht man das selber, spezialist, Hänler in UK oder Mobile.de? Ich hätte da gern mal ein paar tipps für. (sorry wenn ich mich so reinwanze ..)
    Guten Abend
    Tom

  11. Tja Jungs, in der Tat nicht einfach – die Sache. Luxusprobleme… 😉
    Ich kann Axels offene & ehrliche Perspektive voll nachvollziehen, es ist aber nicht meine eigene Überzeugung. Das „Zeitdokument Spencer“ war nie als solches geplant. Klar, hier gehts um einen automobilen Klassiker (Mk.1…), doch 100% Originalität war nie meine Absicht. Und für mich ist Customizing wie beim Motorrad schon immer Teil des ganzen Spiels – und nun habe ich den Mut gefasst, es auch mit meinem GT umzusetzen. Als ich damals meine Guzzi Le Mans 3 umgebaut habe, sind auch viele erschrocken, doch ich hatte das Projekt nie bereut. Im Gegenteil.
    Ich denke, auf lange Sicht macht das aus den im Beitrag beschriebenen Gründen für mich ganz persönlich Sinn. Zeitgeistiges Rumballern und Vollgasorgien sind übrigens nicht geplant, eher traditionelle GT-Werte auf langer Tour.
    Dem Vierzylinder spreche ich seinen Reiz auch gar nicht ab, auch der kann schnell sein und in jedem Fall sehr gut unterhalten – wie man weiß. Doch das V8-Verlangen schlummte lange Zeit tief in mir und begehrt nun auf. Also lass ich´s endlich raus…
    Axel´s Idee, einen fertigen V8 zu kaufen, wäre eine Option, doch ich habe mich schon jetzt zu sehr verzettelt. Ducati, Guzzi, Mercedes, MG… – noch ein Auto passt da nicht rein. Und, das muss gesagt sein, es gab lange genug schlaflose Nächte wegen der Entscheidung – sie ist wohlüberlegt, auch wenn sie nicht jeden Geschmack trifft. Das verstehe ich durchaus…
    Trotzdem bin ich dankbar für das Feedback, zeigt es mir doch, dass Ihr hier aktiv dabei seid… Sehr schön!
    Merci – Sven

  12. Danke für das Angebot, evtl. komme ich drauf zurück.
    Aufgrund von ‚Verzettelungsgefahr *g*‘ muss ich erst noch einen Honda BB1 vom Hof schaffen, dann ist wieder platz für ein neues Projekt. Entweder ein Rally Hardtop Replica in tartan rot, oder eine Sebring Replica mit V8 schwebt mir vor …
    Greetings
    Tom

  13. Hi Sven,

    da hast Du jetzt aber mal flott Nägel mit Köpfen gemacht………..
    um den kleinen Spencer in einen feinen Understatement Renner
    zu verwandeln ! Schade , dass Deine Karosse so vermurkst ist,
    da hättest Du Dir gleich eine neue „Heritage“ aus GB holen können ?

    Keine Sorge, ich kann Deine Beweggründe trotz meiner Einwände
    schon gut verstehen ( die Welt ist groß & nicht absolut ) und ich bin
    mir sicher, es wird mit Axel Schmutzler & Deiner Gründlichkeit schon
    ein Vorzeigeprojekt, das hinterher auch viel Vergnügen bietet.

    Es gibt im Süden Deutschlands schon einen absolut unauffälligen
    1965 iger V8BGT Umbau in Red, den ich auf einer Aufahrt mal
    entdecken durfte. Ich denke es war im Herbst 2010 beim Saarland
    Treff. Er ist bis auf die 15 Zoll Speichenfelgen absolut unauffällig.
    Wenn ich das Foto wieder finde sende ich es Dir.

    Noch eine Frage : Du hattest Deinen GB-Spencer-Abholfilm damals
    mit so einer kecken Musik unterlegt, wie heißt bloß das Stück ?

    Viel Erfolg & raschen Fortschritt,

    Axel

  14. Hey Axel,
    manchmal geht´s schneller als man denkt… 😉
    Das mit der Heritage-Shell habe ich damals verworfen, denn zu neu würde mir das alles vorkommen. Spencer war in der Tat schrottreif, doch man hängt ja an diesen alten Blechbüchsen und den damit verbundenen Erinnerungen. Mit KTL und den aktuellen Blecharbeiten wäre eine V8-fahige Karosse aber sicher günstiger gewesen…
    Der bschriebene V8 GT klingt spannend – so in etwa soll Spencer dann auch mal aussehen. Würde mich freuen, wenn Du Bilder hast…
    Ach ja, der Song aus dem Video stammt von April March, inspiriert u. a. von Tarantino´s „Death Proof“-Filmchen. Das Lied heißt „Chick Habit“. 🙂
    Cheers! Sven

  15. Nunja, jeder soll mit seiner Zeit und seinem Geld machten, was er will.
    ABER: Die Vorstellung, ein – wie geschmackvoll und perfekt auch immer – umgebauter B mit einem V8 habe einen höheren Marktwert als ein originales Auto, ist, krass gesagt, Schwachsinn. Das gilt vielleicht für einige wenige historisch interessante V8 wie die von Costello, aber sicher nicht für solch einen Umbau, von denen es zudem mittlerweile hunderte gibt. Und keiner davon wird je seine Gestehungskosten bei einem Verkauf einspielen oder wesentlich mehr bringen als ein gleich gutes Original. Selbst der lindgrüne V8 von Classic Wheels aus dem TV-Rennerle mit dem Opel geistert seit Jahren mehr oder weniger unverkäuflich durch Ebay und andere Marktplätze. Trotzdem viel Vergnügen weiterhin mit Deiner Sparbüchse.
    Jörn

  16. Pingback: Stand der Dinge. | MotorizeMe

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