Kleine Stirndeckelkunde

Schon komisch: Da kauft man einen V8 und hat im Nu drei Stirndeckel – rare Ware… – für das Ding in der Werkstatt.

Nummer 1 ist das Serienteil vom Range Rover II, das ich erst vor kurzem demontiert habe. Für den Einbau in den recht engen Motorraum meines B ist das Teil nicht wirklich geeignet. Ölfilteranschluss, Öl- und Wasserpumpe sowie die Durchführung des Kurbelwellenstumpfs unterscheiden sich stark von älteren Optionen.

Nummer 2 gehört im Ursprung an den V8 des mittlerweile betagten Rover SD1 und soll angeblich gut zum B passen. Ich habe das Teil mitsamt dem LT77-Getriebe und anderem Kleinkram erworben. Nach eingehender Reinigung sollte der Deckel fit sein für das künftige Leben in Spencers Herz.

Nummer 3 ist ein absoluter Zufall: Mein Vater bastelt seit Jahren an einem klassischen Motorboot aus Schweizer Produktion, in dessen Holzrumpf ein 4.9-Liter-V8 (1964, 300 CUI, ex Skylark) schlummert. Dieser Buick-Motor ist bereits wiederbelebt und entstammt offenbar auch der V8-Familie, die Rover damals nach Europa brachte und in unzählige Autos – wie auch den B – einbaute. Der übrig gebliebene Deckel aus amerikanischer Produktion ist daher sehr ähnlich dem des SD1, unterscheidet sich nur durch ein paar Angüsse oder etwa den fehlenden Öldruckschalter. Ich werde mal bei Classic Wheels nachfragen, ob der Ami-Deckel für meinen B womöglich gar besser geeignet ist…

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