Unverhofft kommt oft

Ich fand vor kurzem eine alte Filmrolle in meiner Wohnung – aus Zeiten, in denen ich mit einer 1961er Exakta Varex 2a analog knipsend durch die Welt hüpfte. Das vollmechanische Wunderwerk der Technik wurde seinerzeit noch recht dilettantisch von mir bedient, aber immer wertgeschätzt. Denn in den 60ern streifte mein Großvater mit dieser wunderschönen Kamera durch die Lande.

Wie sich zeigte waren auf dem Film auch ein paar Schnappschüsse, die ich im Spätsommer 2009 von Spencer gemacht habe. Der kleine GT steht im Schatten einer wenig befahrenen Allee im Brandenburgischen. Und die dünnen Reifen auf den zentralbemutterten Speichenfelgen sehen so wunderbar anachronistisch aus, dass mir sofort ganz warm ums Herz wurde. Die Sehnsucht sollte ich wohl als Anlass nehmen, schnellstmöglich das Projekt zu forcieren…

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2 Gedanken zu “Unverhofft kommt oft

  1. Hallo Sven,
    ja die Bilder sind wirklich sehr schön, romantisch & verführend……..
    Vor allem sprechen sie mich ganz persönlich an, da mir im Herbst 2009
    mein geliebtes BGT Gummiboot gestohlen wurde & ich ab da auf der
    Suche nach einem Ersatz gewesen bin. @ da fiel mir damals deine
    Anzeige auf, mit der netten Abholsequenz aus England , @ dazu
    gab es auch einen Kurzfilm plus Bildern genau hierzu……………. !

    Das rührte mich damals auch sehr an, besonders die tolle Musik
    (chick habit ?) mit der die Englandstory unterlegt war, die hat
    dynamischen Pfiff ! Dein Wagen gehörte zu den drei Möglichkeiten,
    die mich interessierten……….
    Was mich letztendlich abgehalten hat, Kontakt mit Dir aufzunehmen
    war der „teerschwarz zulackierte“ Motorraum. Meinen 1968 BGT
    (maroon) habe ich dann in GB, Malton, West Knapton (Nähe York)
    gekauft & seitdem gut 50 T KM abgespult…………………………………

    Bei diesen Appetit-Fotos fragt man sich, „warum“ hast Du ihn denn
    eigentlich zerpflückt ? Du hättest so damit seit 2010 gut genauso viele
    KM abgespult haben können, wie ich ? Also beherzt an die Vollendung.

    Herzliche Grüße , Axel

  2. Danke Axel für die sehr netten Worte,
    es stimmt, allein die Fahrt von Engalnd nach Berlin war ein unvergessliches Erlebnis. Die weiteren Jahre im BGT als Alltagsoldie auch. 🙂
    Später wollte ich Spencer verkaufen, weil das Blech nicht mehr mitspielte (such mal „Rost“ hier im Blog!). Und ein Schaden der Zylinderkopfdichtung brachte weiteren Unmut. Weil ich aber sentimental am MG hing war der Preis ambitioniert. Und hielt potenzielle Käufer zum Glück ab, mich zur Trennung zu bewegen. Genug Geld für eine Restauration hatte ich zunächst noch nicht. Das kam erst mit der Zeit.
    Für die „fehlenden“ Kilometer habe ich glücklicherweise ein paar Ersatzdrogen auf 2 und 4 Rädern. Doch der MG hat sich mit Abstand am tiefsten in meine Seele gefressen, daher der unsägliche Aufwand. Nun, wo die Saison vor der Tür steht, sollte es bald wieder losgehen. Meine Guzzi ist fast fertig, den Mercedes lasse ich machen.
    Dann ist auch wieder Spencer dran und die Zeit rückt näher, in der ich selbst mit ihm durch Brandenburgische Aleen rausche…
    Ahoi! Sven

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