Schweißarbeiten Vol. 20 – Seinen Platz gefunden

Der Test-V8 hat endlich seinen finalen Platz im Wagen gefunden – in etwa dort, wo auch beim Werks-V8 der Motor verbaut wurde. Die Zylinderbank liegt nun in etwa auf einem Niveau der Heizungsbasis. So bleiben etwa 2 cm zwischen Ölwanne und Fahrschemel – das sollte passen…

Schweißer Krzysztof hat zwei neue Motorhalterungen an die Karosserie angebracht, die zu den Serien-Lagergummis und ihren Aluträgern passen. Der linke Aluträger musste dazu ein wenig gestutzt werden. Im rechten Motorhalter ist wiederum Platz für die Lenksäule geschaffen worden.

Die Lenkung ist aktuell sowieso da größte Thema. Wir hatten bereits erwogen, den (restaurierten) Fahrschemel meines 1966er GTs gegen den eines späteren Gummiboots zu tauschen. Dort ist die Lenkung weiter vorn platziert, was mehr Freiraum zum Motor schafft. Krzysztof ist aber guter Dinge, dass wir den originalen Fahrschemel beibehalten können. Er muss dazu „nur“ die Aufnahme der Lenkung neu konstruieren. Am Einbau einer Gummiboot-Lenkung mit längerer Lenkstange führt aber wohl kein Weg vorbei. Insofern die alte Vorderachse bleiben kann erübrigen sich aber Gedanken zu notwendigerweise neuen Federn oder einem reduzierten Federweg (das Gummiboot liegt höher und müsste durch kürzere Federn tiefer gelegt werden). Beides will ich möglichst vermeiden. Wollen wir hoffen, dass der Plan aufgeht…

Wenn das Lenkgetriebe passt, wird die Lenkstange künftig durch den rechten Motorhalter zur Spritzwand führen. Die nächsten Tage nach Ostern werden zeigen, wie es dahinter weiter geht. Auf jeden Fall soll die ursprüngliche Lenkrad-Position beibehalten werden.

Sehr erfreut war ich über den schlichten Getriebehalter – basierend auf dem originalen Teil meines Wagens und einem neu konstruierten Mittelstück. Auch hier kann ich originale Lagergummis verwenden. Krzysztof hat alles so positioniert, dass der Schalthebel etwas weiter hinten, aber immer noch gut erreichbar aus dem Mitteltunnel lugt. Der Getriebeträger ist in der Mitte außerdem abgeflacht, um Regenwasser entweichen zu lassen.

Mit dem fixierten Motor ging auch das Vorbereiten der Auspuffanlage weiter. Ich habe mich aus thermischen Gründen und im Sinne solider Motorleistung für Krümmer entscheiden, die wie beim RV8 durch die Kotflügel stechen. Sog. „Block Hugger“, die sich an der Ölwanne entlangschlängeln, reduzieren angeblich den Gasflow im Krümmer und heizen den Motorraum zusätzlich auf. Auf der rechten Seite hat Krzysztof bereits ein Loch ins Blech geschnitten – doch das ist derzeit noch Work in Progress und wird am Ende sicher schöner aussehen. Grundsätzlich werden die Löcher aber relativ klein gehalten – vor allem aus ästhetischen Gründen. Genug Platz zur Demontage des Motors (ohne Krümmer) und den Reifen einer voll eingeschlagenen Vorderachse ist so auf jeden Fall gegeben.

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