Schweißarbeiten Vol. 22, oder: Der Teufel steckt im Detail

Nun ja, dass es in Spencers Motorraum überall zwickt und kneift war klar. Und – ich nehme das vorweg – wir bekommen das auch hin. Doch wie die Überschrift des Beitrags schon andeutet: In den kleinen Details kann man sich echt verlieren. Und wird fast verrückt dabei…

Motorraum

Die gute Nachricht zuerst: Der Motorraum ist nun wieder komplett geschlossen. Der V8 sitzt so weit wie möglich unten bzw. hinten, der alte Fahrschemel wurde angepasst und alles sieht soweit gut aus. Was noch fehlt ist das zweite Loch für den linken Auspuffkrümmer und letzter Feinschliff.

 

Lenkung

Die Lenkung hat Krzysztof nun mit der Spritzwand vermählt. Ein größerer Trichter (für das breit bauende Kreuzgelenk), der wegen der Pedalerie an einer Seite ganz leicht abgeflacht ist, dringt jetzt ins Cockpit. So kann das Kupplungspedal unangetastet bleiben. Die Gummiboot-Lenkstange, mit einem völlig neuen Halter unterm Cockpit versehen, ragt allerdings weiter in den Innenraum als zuvor. Dieses Problem werde ich später wohl selbst beheben.

 

Getriebetunnel

Spencers schmaler Getriebetunnel musste für das LT77-Getriebe verbreitert werden. Aus optischen Gründen und im Sinne der Passung späterer Teppiche wollte ich die originale Schaltkulisse mit dem ovalen Chromring beibehalten. Allerdings bewegt sich der Schalthebel des LT77 weiter als der des originalen 4-Gang-Getriebes. Der Chromring ist im Weg (vor allem im Rückwärtsgang, links oben).

Wir haben deshalb versucht, den Schalthebel auf Höhe seines Schwingungsdämpfers etwas zu verschlanken. Wenn man allerdings noch einen Schaltsack mit einkalkuliert wird klar: Auch das wird nicht genügen. Ich werde deshalb früher oder später einen individuellen und sehr dünnen Schalthebel herstellen müssen. Ach ja, auch der Handbremshebel muss wegen des breiteren Tunnels wohl ein wenig optimiert werden…

 

Wasserkühler

Die frisch eingetroffenen Kühlerlüfter von Revotec passen gerade so hinten den Wasserkühler – eine Erfolg! Der Kühler muss allerdings noch einmal mitsamt der Stehbleche etwa 3 cm nach vorn wandern. Erst dann passen die beiden saugenden, je 225 mm großen Lüftermotoren in den Motorraum. Das wird alles ziemlich knapp (nur etwa 1 cm zur Wasserpumpe), doch so kann ich auch die originale Entriegelung der Motorhaube vor dem Wasserkühler beibehalten.

 

Wie in einem komplizierten Puzzle fügen sich die Teile also ganz langsam zu einem großen Gesamtbild zusammen. Dass dabei immer wieder Kaskaden von Problemen losgetreten werden, nur weil es irgendwo noch kleine Änderungen gibt, habe ich mittlerweile als Normalität akzeptiert. Man bekommt bei einem solchen Projekt wirklich ein ziemlich dickes Fell…

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